08. KIRCHE DES "HL. NIKOLAUS VON MYRA DEM WUNDERTÄTER"

Die Kirche des "Heiligen Nikolaus von Myra dem Wundertäter" ist die zweitgrößte orthodoxe Kirche der Stadt Widin. Der Baubeginn geht auf das Jahr 1926 unter der Leitung des Architekten Kosta Nikolov zurück und wurde anstelle der Kapelle aus dem XVII Jh. "St. Nikola Novi", ein Glockenturm und eine Mauer rund um die Kirche "St. Panteleimon" gebaut. Fertiggestellt und geweiht wurde die Kirche im Jahr 1930 vom Widiner Metropolit Neofit. In der Kirche befindet sich ein Denkmal aus schwarzem Marmor mit den Namen der 34 Spender, sowie 9 weiteren Namen, die über einem der Seitenportale angebracht sind. Unter den Spendern ist auch der ehrwürdige Bürgermeister Widins Dimitar Damyanov (1868-1953), der mit vielen Ikonen und Geldspenden beigetragen hat. Im Inneren ist die dreischiffige Kreuzkirche komplett bemalt. In einer gewölbten Nische über dem südlichen Eingang befindet sich das Mosaikbild vom Hl. Nikolaus, welches in Berlin angefertigt wurde, ähnlich dem Bild Antims I. oberhalb seines Mausoleums. Die Kirche des "Hl. Nikolaus von Myra dem Wundertäter" wurde im Jahr 1975 zum Kulturdenkmal ernannt und ist Teil des Metropolitischen Gebäudekomplexes, gelegen im alten Teil von Vidin, genannt "Kaleto".


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