10. KIRCHE DES HL. PANTELEIMON

Die kleine, einschiffige Kirche des Hl. Panteleimon wurde noch mit dem ersten Gesetz für "Volksantiken" aus dem Jahr 1927 als nationales Kunstdenkmal erklärt. Sie befindet sich inmitten der orthodoxen Diözesenmetropole Widins in einer Tiefe von ungefähr 1,40 Meter. Laut Inschrift neben der Eingangstür befindet sich die Kirche auf antiken Fundamenten: "Mit Willen des Vaters und der Erfüllung des Sohnes und Hilfe des Heiligen Geistes wurde dieser Tempel des heiligen und herrlichen Märtyrers Panteleimon im Sommer des Jahres 1633 erneuert..." Im Inneren der Kirche befinden sich wertvolle Wandmalereien eines unbekannten Künstlers. Ebenfalls befinden sich hier 2 Ikonen mit besonders wertvollen Formen, welche zwischen 1823 und 1832 von bekannten Goldschmieden aus Widin hergestellt wurden. Im XVII. und XVIII. Jh. galt die Kirche des Hl. Panteleimon als Kathedrale der orthodoxen Bischöfe von Widin. Später zwischen 1800 und 1803 diente hier Sofronij Wratschanski während seines Zwangsaufenthalts in Widin.


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