11. MAUSOLEUM DES EXARCHEN ANTIM I.

Der geistliche Führer der Bulgaren Exarch Antim I. verband sein Leben und Wirken für lange Zeit mit der Donaustadt. Ab 1868 Metropolit von Widin, wurde er im Jahr 1870 als erster Exarch nach der Unabhängigkeit der bulgarischen Kirche gewählt. Antim I. verbrachte 1 Jahr im Exil in Ankara und kehrte nach der Befreiung nach Widin zurück, wo er erneut den Thron als Metropolit einnahm. Der Geistliche war Vorsitzender der konstituierenden Versammlung und der Ersten Großen Nationalversammlung, welche die Verfassung von Turnovo des jungen bulgarischen Staates verkündete. Nach seinem Tod im Jahr 1888 beschlossen angesehene Bürger Widins, ein Mausoleum zu Ehren des würdigen Geistlichen zu errichten. Somit ist dies das zweite Mausoleum in Bulgarien nach dem des Fürsten Alexander Battenberg in Sofia, welches im Jahr 1934 vom Architekten Ilia Popov erbaut wurde. Oberhalb des Eingangs des quadratförmigen Kuppelgebäudes befindet sich ein Mosaik-Portrait von Antim I. und etwas weiter im Inneren des Gebäudes befindet sich eine sitzende Steinfigur des ersten bulgarischen Exarchen, eine Anfertigung von Iwan Dudulow.


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