14. MOSCHEE UND BIBLIOTHEK VON OSMAN PASVANTOGLU

Die Moschee und die Bibliothek von Osman Pasvantoglu befinden sich im Donauuferpark gegenüber dem Gebäudekomplex der Orthodoxen Diözese und gelten als nationales Kulturdenkmal. Sie wurden vom damaligen vom Sultan unabhängigen Herrscher Widins, zwischen Ende des XVII. und Anfang des XIX. Jh. erbaut. Die Moschee ist ein massives Gebäude mit stark orientalischer Architektur. Einzigartig ist das Minarett mit seiner ungewöhnlichen Spitze, an der sich ein Herz anstelle des gewöhnlichen Halbmondes befindet. Diese Spitze des Minaretts unterstreicht die Unabhängigkeit von Pasvantoglu. Gerüchten zufolge, ist das Gebetshaus seinem Vater geweiht, welcher im Auftrag von Sultan getötet wurde. Der Gebetsraum im Inneren ist geräumig mit einer dekorativen Decke und Holzschnitzereien mit Ornamenten aus dem späten französischen Barock. In der Nähe der Moschee befindet sich die Bibliothek, ein quadratisches steinernes Gebäude, welches mit einer Kuppel bedeckt ist. Sie beherbergt nicht nur religiöse Bücher, sondern auch jene mit weltlichen Inhalten. Ein Teil der Bände befindet sich heute sowohl in der orientalischen Abteilung der Bibliothek der "Hl. Kiril und Hl. Methodi" in Sofia, ein anderer Teil wurde der Türkishen Republik übergeben. Die Bibliothek wurde zu Ehren der Mutter des Statthalters von Widin erbaut.


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